Alter: 55 Anmeldedatum: 06.09.2005 Beiträge: 153 Wohnort oder Bundesland: Hessen
Verfasst am: 13.5.2008, 18:09 Titel:
Marie, die Züchter, die sich diese Fakten durchlesen sollten, tun es sowieso nicht und machen
so weiter wie bisher. Damit die Fakten nicht untergehen habe ich alles bis Seite 5 gespeichert.
Nur kann man nicht alle Züchter über einen Kamm scheren. Wie überall gibt es solche und solche.
Ohne Befunde von Fachärzten können wir momentan nur mutmaßen. Damit ist keinem geholfen.
LG Manu
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Marie Rang 11
Alter: 65 Anmeldedatum: 05.06.2004 Beiträge: 5922 Wohnort oder Bundesland: Hessen
Verfasst am: 13.5.2008, 19:03 Titel:
Manu hat folgendes geschrieben:
Marie, die Züchter, die sich diese Fakten durchlesen sollten, tun es sowieso nicht und machen
so weiter wie bisher. Damit die Fakten nicht untergehen habe ich alles bis Seite 5 gespeichert.
Tut mir leid, ich verstehe deine Argumentation nicht!
Ich bin mir relativ sicher, dass die Hintergründe für deinen Wunsch nach Löschung woanders zu suchen sind.
Franki Rang 11
Alter: 35 Anmeldedatum: 12.03.2005 Beiträge: 3984
Verfasst am: 13.5.2008, 20:09 Titel:
Manu hat folgendes geschrieben:
Nur kann man nicht alle Züchter über einen Kamm scheren. Wie überall gibt es solche und solche.
LG Manu
Das wurde ja hier auch gar nicht gemacht. Es wurde explizit darauf hingewiesen, dass es keinen Generalverdacht geben kann und darf. Ganz abgesehen davon hat das Auftreten von Hauterkankungen auch nicht unbedingt damit etwas zu tun ob die Zücht gut oder weniger gut ist, es gibt zB gute Züchter die panische Angst haben vori neuen Verpaarungen, dass vielleicht dieses Problem auftreten könnte und die sich deshalb schon gar nicht mehr trauen andere Verpaarungen als bekannte einzugehen. Das ist doch eigentlich traurig dass es so weit gekommen ist oder? Und auch in guten Zuchten kann so etwas selbstverständlich vorkommen. Das ändert aber nichts daran, dass es dieses Problem gibt und es wegzulöschen funktioniert schon lange nicht mehr. Früher gab es diese Plattformen nicht und viele Leute dachten, dass sie alleine betroffen seine und standen hilfslos da. Das hat sich entschieden geändert und dass ist doch eigentlich ein Fortschritt.
Ich drücke Dir die Daumen, dass es sich in wohlgefallen auflöst und es sich um eine ganz lapidare Sache handelt.
Hunde der User: Dream of Abigale von der Lerche Little Lady Bonny vom Wildgarten Lady Michell vom Wildgarten +24,05,2008 Dressed for Glendence von der Lerche
Verfasst am: 13.5.2008, 21:06 Titel:
Hallo
Ich finde schon das man über Probleme redem sollte damit man versuchen kann sie abzustellen.
Deswegen sollte auch jeder Welpenkäufer offen mit seinem Züchter darüber reden, denn wenn er nichts hört und weiß kann er nichts unternehmen.
Ich hatte ja noch nicht so viel Würfe und bei den ersten 5 Würfen ist alles gut gegangen und ihr seht ja was mir beim 6. Wurf passiert ist.
Ich finde es nicht schlimm darüber zu schreiben aber leider sind es nicht sehr viele die damit offen umgehen.
Lg Angelika _________________ Hunde haben alle guten Eigenschaften
der Menschen,
ohne gleichzeitig
ihre Fehler zu besitzen!
Hannelore Rang 10
Alter: 71 Anmeldedatum: 11.05.2008 Beiträge: 1118 Wohnort oder Bundesland: München
Hunde der User: O-la-la vom Pfiffikus genannt Nellie
Verfasst am: 13.5.2008, 21:50 Titel:
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe auch einen Allergiker(?). Mein Mäuschen Nellie, 4 Jahre alt, hat auch schon einiges mitgemacht. Wir sind vom TA zur Dermatologie der Uniklinik München, zum nächsten TA, wieder zum Dermatologen und wieder zum TA gelaufen. Behandelt wurde mit Malaseb, Cortison und immer wieder Antibiotika in rauen Mengen. Zweimal Eliminationsdiät einmal Kartoffeln und Strauß ein weiteres Mal Kartoffeln und Wild. Seit ca. 1/2 Jahr ist Nellie nun erscheinungsfrei und ich hoffe, dass es auch so bleibt. Besserung hat sich bei uns eingestellt nach einer Eigenblutbehandlung und 6-wöchiger Darmsanierung. Schleckermäulchens Futter besteht aus Frischfleisch (ausschließlich Wild) und sonstigen frischen Zutaten unter konsequenter Meidung von Getreide.
Ich muss zwar immer noch aufpassen, dass die Ohren nicht wieder von Malassezien befallen werden, aber zur Zeit bin ich guten Mutes, dass wir die Sache im Griff haben.
Die Leidenszeit meiner Süßen (und mir) hat sich insgesamt über ca. 2 Jahre hingezogen mit Höhen und Tiefen und ich kann nur jedem raten die Hoffnung nicht aufzugeben, dass eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann.
Bei meiner Vorstellung in der Dermatologie der Uniklinik München war übrigens die erste Reaktion: "Sie ist halt ein Westie!"
Ich habe meine Nellie von einem Züchter aus dem KfT und würde mich trotz all unserer Probleme immer wieder für einen solchen Züchter entscheiden!
Liebe Grüße
Hannelore
Manu Rang 06
Alter: 55 Anmeldedatum: 06.09.2005 Beiträge: 153 Wohnort oder Bundesland: Hessen
Verfasst am: 13.5.2008, 21:57 Titel:
Marie hat folgendes geschrieben:
Manu hat folgendes geschrieben:
Marie, die Züchter, die sich diese Fakten durchlesen sollten, tun es sowieso nicht und machen
so weiter wie bisher. Damit die Fakten nicht untergehen habe ich alles bis Seite 5 gespeichert.
Tut mir leid, ich verstehe deine Argumentation nicht!
Ich bin mir relativ sicher, dass die Hintergründe für deinen Wunsch nach Löschung woanders zu suchen sind.
Ellidesign Rang 11
Alter: 44 Anmeldedatum: 13.07.2007 Beiträge: 3361 Wohnort oder Bundesland: Hamburg
Hunde der User: Pendientis Pepita
Verfasst am: 13.5.2008, 22:45 Titel:
Manu hat folgendes geschrieben:
Marie hat folgendes geschrieben:
Manu hat folgendes geschrieben:
Marie, die Züchter, die sich diese Fakten durchlesen sollten, tun es sowieso nicht und machen
so weiter wie bisher. Damit die Fakten nicht untergehen habe ich alles bis Seite 5 gespeichert.
Tut mir leid, ich verstehe deine Argumentation nicht!
Ich bin mir relativ sicher, dass die Hintergründe für deinen Wunsch nach Löschung woanders zu suchen sind.
Hallo,
ich habe auch den Eindruck, dass hinter Deinem Wunsch etwas anderes steckt.
Ich möchte Dir und dem Züchter nichts unterstellen, aber ich finde es komisch, dass Du diesen Wunsch jetzt äusserst, nachdem Dir der Züchter irgendeine Hilfe angeboten hat.
Ich werde meine Gedanken nicht weiter ausformulieren, denn es steht mir nicht zu, denke ich.
ABER, überlege Dir bitte genau welche Hilfe Du annimmst und was die eventuellen Folgen davon sind -- nicht nur für Dich und Deine Maus.
Liebe Grüße
Ellen
Marie Rang 11
Alter: 65 Anmeldedatum: 05.06.2004 Beiträge: 5922 Wohnort oder Bundesland: Hessen
Verfasst am: 14.5.2008, 08:37 Titel:
Intern weiß man doch aus welcher Zuchtstätte dieser Westie stammt.
Und der betroffene Züchter liest garantiert mit.
In meiner mehrjährigen Pflegestellentätigkeit habe ich ca. 30 Hunde bei mir vorrübergehend aufgenommen.
Griechische Straßenhunde, Spaniermischlinge freigekauft aus Tötungsstationen, alle mehr oder weniger in schlechten Verhältnissen aufgewachsen.
Nicht ein einziger dieser Hunde hatte Hautprobleme oder eine schwer behandelbare Krankheit.
Wäre es so gewesen, hätte man dieser Hunde in Deutschland überhaupt nicht vermitteln können.
Ein Westiekauf dagegen scheint mittlerweile eine tickende Zeitbombe für den Käufer zu sein.
Das ganze Zuchtsystem krankt und viele Züchter wollen es einfach nicht wahrhaben, wie man sieht.
Mit einem Futterwechsel auf ein anderes Trockenfutter ist diesem Hund nicht geholfen.
Manu Rang 06
Alter: 55 Anmeldedatum: 06.09.2005 Beiträge: 153 Wohnort oder Bundesland: Hessen
Verfasst am: 14.5.2008, 09:44 Titel:
Hallo,
wie schon geschrieben möchte ich hier erst mal rausfinden was unser Hundi genau hat.
Wir gehen weiterhin zur Tierärztin unseres Vertrauens, die sich für uns sprichwörtlich
ein Bein ausreist. Will heißen sie ist sehr engagiert und kompetent. Sie kennt Hautprobleme
bei Bobtails, Westies, Collies, Schäferhunden . . .
Natürlich haben wir bei der einfachsten Möglichkeit angefangen zu forschen. Da die Grasmilben
erst mal ausgeschieden sind, versuchten wir die Futterumstellung mit guten Erfolgen aber
eben noch keiner 100 %igen Heilung.
Vom Eukanuba Welpenfutter hat Jessie damals richtiggehend gestunken und vom Dosenfleischfutter
bekommt sie Blähungen - ein richtiges Stinkbömbchen war sie. Wir haben mittlerweile 3 Futtersorten
ausprobiert und kommen immer wieder aufs Köbers zurück.
Nein, wir ziehen nicht den Schwanz bzw. die Rute ein. Nur möchte ich verhindern, dass
hier ohne klare Ergebnisse wild durcheinander spekuliert wird. Das ist weder im Sinne
der neuen noch im Sinne der alteingesessenen Züchter. Statt hier wild durch die
Gegend zu mutmaßen sollten wir Fakten sammeln. Sind diese harmlos und einfach auf die
Rasse Westie und bestimmte Umgebungsbedingungen zurückzuführen ist soweit erst mal
ruhe im Karton.
Ja, man hat angeboten, sich den Hund nochmal anzusehen. Die andere Frage ist, ob wir
dem zustimmen.
Also, Marie, die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, denke aber, dass
es zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt ist.
LG Manu
Franki Rang 11
Alter: 35 Anmeldedatum: 12.03.2005 Beiträge: 3984
Verfasst am: 14.5.2008, 09:45 Titel:
Hallo Marie,
ich hatte ja auch einen Westie, der früh schwer erkrankt ist und bin zu Pontius und Pilatus gefahren deswegen. Allerdings mache ich der Zucht bis heute keinerlei Vorwürfe deswegen, denn so etwas kann ja vorkommen.
Ich habe mich anschließend bei der Anschaffung eines Zweithundes nicht gegen meine bessere Hälfte durchsetzen können, denn für mich war klar, dass es wieder ein Westie sein soll. Meine bessere Hälfte hat mir aber damals mit Krieg gedroht, NIE WIEDER EINEN WESTIE! Wir waren ja teils gemeinsam in den Tierkliniken und die Aussagen zahlreicher TÄ und auch eines Klinikchefs diesbezüglich waren eindeutig was die Rasse betrifft. Na ja so sind wir auf den Englsich C. Spaniel gekommen und ich muss Dir sagen - diese Entscheidung habe ich noch keine Sekunde bereut.
Wir sind dann ab und an gemeinsam auf Ausstellungen gegangen zum Gucken und waren auch mal bei Züchtern (Westies zu Hause) und da konnte ich dann doch wieder eine Umstimmung herstellen so dass klar war, dass irgendwann noch einmal ein Westie dazukommen wird. Und auch das habe ich nicht bereut, denn ich bin an eine mehr als nur verantwortungsvolle Züchterin geraten die übrigens auch kein Blatt vor den Mund genommen hat wegen dieses Themas. Von Verschweigen keine Spur aber ich hatte den Eindruck, dass genau darauf auch geachtet wird und Verpaarungen sorgsam ausgewählt werden mit gesunden Zuchthündinnen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Will damit sagen, dass es schon genug Westies gibt, die soweit gesund sind allerdings darf man eben auch nicht verschweigen, dass zu viele einfach Probleme haben und dass hier unbedingt nachgeforscht/geforscht werden muss, damit es zukünftig weniger Probleme gibt. Probleme kann es immer geben, die Frage ist halt nur, in welchem Umfang derartiges zu tolerieren ist und ab wann ein Masterplan entwickelt werden muss, um die Probleme einzudämmen.
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