Kratz, kratz, kratz, kratz, schleck


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Marie
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BeitragVerfasst am: 14.5.2008, 10:04    Titel:    

Franki hat folgendes geschrieben:


Allerdings mache ich der Zucht bis heute keinerlei Vorwürfe deswegen, denn so etwas kann ja vorkommen.


M.A.L vorkommen schön formuliert . Traurig
Diese rassebedingten Empfindlichkeiten sind ja weiß Gott nicht auf ein paar Einzelschicksale beschränkt.
Die Neigung zu diversen Krankheiten dieser Rasse zieht sich wie ein roter Faden durch die Foren im Internet.

Manu ... was steht eigentlich so Schlimmes in diesem Thread, was niemand mehr lesen soll und darf ? Nur durch ausführliche Informationen und Austausch kommt man da weiter.

Als kleinen Kritikpunkt kann ich mir nicht verkneifen zu bemerken, dass ein konsequenter Verzicht auf kommerzielles Futter bisher nicht einmal in Erwägung gezogen wurde.
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Franki
Rang 11
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BeitragVerfasst am: 14.5.2008, 10:06    Titel:    

Manu hat folgendes geschrieben:
Hallo,

wie schon geschrieben möchte ich hier erst mal rausfinden was unser Hundi genau hat.

Wir gehen weiterhin zur Tierärztin unseres Vertrauens, die sich für uns sprichwörtlich
ein Bein ausreist. Will heißen sie ist sehr engagiert und kompetent. Sie kennt Hautprobleme
bei Bobtails, Westies, Collies, Schäferhunden . . .

Du schreibst eingangs, dass das Problem vor 11/2 Jahren schleichend begonnen hat und wo stehst Du heute?

Natürlich haben wir bei der einfachsten Möglichkeit angefangen zu forschen. Da die Grasmilben
erst mal ausgeschieden sind, versuchten wir die Futterumstellung mit guten Erfolgen aber
eben noch keiner 100 %igen Heilung.

Bei Grasmilben braucht man nicht zu forschen. Man sucht den Hund ab und weiß anschließend ob er welche hat oder nicht. Leichter als beim Westie kann man es ja gar nicht haben mit den Grasmilben. Sie sind leicht zu sehen. Meine 3 haben diese Viecher auch immer ab Juli.

Nein, wir ziehen nicht den Schwanz bzw. die Rute ein. Nur möchte ich verhindern, dass
hier ohne klare Ergebnisse wild durcheinander spekuliert wird. Das ist weder im Sinneder neuen noch im Sinne der alteingesessenen Züchter.
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dem was Du schreibst und dem was hier geschrieben wurde. Es wurde geschrieben, dass es zahlreiche Dinge sein können, angefangen von Parasiten über Hormongeschichten bis hin zu Futterallergien etc..Wie es halt so ist. Und es wurde geraten einen diesbezüglichen Fachtierarzt zu konsultieren. Die andere Diskussion drumrum hängt damit zusammen, dass es eben auch andere Hunde gibt (einige Halter haben sich ja zu Wort gemeldet, die auch Hautprobleme haben).
Statt hier wild durch die Gegend zu mutmaßen sollten wir Fakten sammeln.Das ist weder im Sinne
der neuen noch im Sinne der alteingesessenen Züchter.
Ich denke dass neue Züchter diesbezügliche threads und weitergehende Fallbeispiele gar nicht oft genug durchlesen können. Es wäre wichtig, dass sie sich mit dem Thema sehr lange und ausführlichst befassen.
Sind diese harmlos und einfach auf die Rasse Westie und bestimmte Umgebungsbedingungen zurückzuführen ist soweit erst mal
ruhe im Karton.
Was sind denn "einfach auf die Rasse Westie zurückzuführende" Erscheiningen harmloser Natur? Ich kenne da keine bei meinen Beiden.


Ja, man hat angeboten, sich den Hund nochmal anzusehen. Die andere Frage ist, ob wir dem zustimmen.
Ich finde das super-


LG Manu


Also viel Glück und Erfolg bei der Ursachenforschung. Vielleicht ist es ja was ganz banales wie ein Schilddrüsenproblem oder ähnliches. Ist gut, dass Du weitergehend untersuchen lässt und irgendwann kommt ihr der Sache auf auf den Grund.

Grüße
Frank
Franki
Rang 11
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Alter: 35
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Beiträge: 3984



BeitragVerfasst am: 14.5.2008, 10:08    Titel:    

Zitat:
Die Neigung zu diversen Krankheiten dieser Rasse zieht sich wie ein roter Faden durch die Foren im Internet.


Ja ich weiß Marie. Ich habe ja früher in den sehr großen Barferforen mitgelesen und auch in anderen gelegentlich. Aber auch andere Rassen natürlich.

Grüße
Frank
Manu
Rang 06
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Beiträge: 153
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BeitragVerfasst am: 14.5.2008, 10:48    Titel:    

Liebe Marie, ich werde von keinem unter Druck gesetzt wenn Du das meinst.

Es wurden für mich sehr viele brauchbare Hinweise gegeben. Andererseits war da die
Züchterdiskussion. Auch möchte ich Jessie den Stress ersparen von einem Arzt zum anderen
geschleppt zu werden.

Ja, Franki, ich weiß 1 1/2 Jahre ist eine lange Zeit. Ca. 3 Monate beschränkte sich das Problem
auf rote Pfoten. Dann kam der Ausschlag bzw. vermehrte Talgbildung in den Öhrchen. Je nach
dem was wir anstellten wurde dies besser oder schlechter. Die Pfötchen
haben wieder Fell,
jucken scheinbar aber immer noch. Nun haben wir im Herbst vermehrtes Kratzen festgestellt.
Meinen Recherchen zufolge sah das Hautbild wirklich so aus als wären Grasmilben dran schuld.
Die von Dir beschriebenen Punkte fehlten aber. Madame wird regelmäig gekämmt und nach
Spaziergängen auf Passagiere kontrolliert.

Das Kratzen wurde Anfang des Jahres schlimmer, woraufhin ich wieder zur TÄ bin und die gab Jessie
erst mal eine Spritze. Daraufhin hörte der Juckreiz auf. Wir hatten da schon eine Weile nur
Köbers gefüttert. Zwischendurch gab ich dann mal Hunde-Biscuits, die Jessie bis vor kurzem
sehr regelmäßig bekommen hatte --> Ergebnis: Feuerrote Haut und trotz Spritze Juckreiz,
zwar weniger als sonst aber doch mehr als direkt nach derInjektion.
Gleiches Ergebnis
bei Büffelhaut-Kaustangen.

Liebe Marie, wir haben unserem Hundi sehr wohl auch selbst gekochte Sachen gegeben.
Madame liebt Kartoffeln, Reis, Apfel,Joghurt, Rindfleisch. Alles das müssen wir jetzt nochmal a
uf Vertäglichkeit testen. Die Haut reagiert bei jeder Änderung des Speiseplans. Auf
Zugabe von Öl ins Futter reagiert die Haut fettend. Das ganze Fell ist innerhalb kürzester
Zeit total fettig.

Also heißt es für mich erst mal weiter Ursachenfoschung betreiben. Natürlich gehen wir
zum Facharzt. Aber hallo, lasst mich das wann und wohin doch bitte selbst entscheiden. Die
Ratschläge hier aus dem Forum spielen dabei eine Rolle. Wer hat wo gute Erfahrungen gemacht?
Das ist für mich eine Hilfe. So muss ich nicht bei 0 anfangen.

Anfangs habe ich die Haut nicht mit der Läufigkeit in Verbindung gebracht.
Aber durch das schlagartige Abklingen der Beschwerden seit Ende der Läufigkeit bin
ich da mittlerweile anderer Ansicht.

LG Manu
Christa
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BeitragVerfasst am: 14.5.2008, 11:00    Titel:    

Hallo
Ich würde den Westie als, Rasse nicht so verteufeln.
Bei anderen Rassen treten auch Probleme auf. Z. B. beim Goldi immer mehr Hautkrankheiten und deshalb sucht die Uni Zürich im Moment Hunde die an einer Studie betreff Hautkrankheiten teilnehmen.
Für die generalisierte, erbliche Demodikose gelten u.a. folgende Rassen als prädisponiert: Bobtail, Collie, Afghane, DSH, Cocker, Dobermann, Dalmatiner, Deutsche Dogge, Englische Bulldogge, Französische Bulldogge, Bullterrier, Boston-Terrier, Dackel, Chihuahua, Boxer, Mops, Shar-Pei, Beagle und Englischer Pointer.

Da, mich dieses Thema interessiert habe ich noch viel Kontakt mit der Uni.
Dort sagte man mir , das sie 10 Westies im Jahr mit Hautproblemen hatten und, das finde ich jetzt nicht viel.
Sie wurden übrigens alle geheilt.
Die Dunkelziffer wird wahrscheinlich höher sein.
Manchmal warten einige Besitzer zu lange bis sie eingreifen.
Ausserdem werden manche Züchter zu spät informiert und wenn sie dann helfen wollen kocht der Besitzer lieber sein eigenes Süppchen.
Geht nicht zum Spezialisten , füttert weiter Trofu usw. Ein Hund mit Hautproblemen ist nun mal sehr aufwendig zumal wenn man die Ursache nicht kennt.
Ausserdem finde ich, das auch die Richter bei der Zuchtzulassung gefragt sind. Anstatt auf den Zähnen rumzureiten sollten sie lieber auf Fellverfärbungen und Hautproblemen achten.
Ich habe es selber bei einer Zuchtzulassung schon erlebt. Als ich den Richter darauf angesprochen habe wusste er angeblich nicht, was ich meinte oder tat wenigstens ganz ahnungslos.
Nun gut mit dem habe ich es verdorben und brauche bei ihm deshalb nicht mehr auszustellen. Smilie
Es gibt z. B. eine neue Art Demodexmilbe , die ansteckend ist.
Sie tritt sehr selten auf und dagegen ist noch kein Kraut gewachsen.
Im Internet kann man noch nicht viel darüber lesen.
Man kann die Hunde darauf testen und ich weiss es von der Uni Zürich.
Demodex cornei ist eine beim Hund relativ neu entdeckte Milbenart, über die allerdings noch wenig bekannt ist, auch nicht, ob sie so wie Demodex canis zur normalen Hautflora des Hundes gehört.
Sie ist kürzer und breiter als Demodex canis, lebt deutlich oberflächlicher und wird manchmal zusammen mit Demodex canis nachgewiesen
LG
Christa

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BeitragVerfasst am: 14.5.2008, 19:18    Titel:    

Hallo Manu,

fühle Dich bitte nicht in die Enge getrieben Traurig . Ich konnte hier auch nicht feststellen, dass Dir einer vorwirft oder vorschreibt, ständig den TA zu wechseln.

Wenn Dein Hund bei verschiedenen Futtersorten reagiert, scheint die Wahrscheinlichkeit doch sehr groß, dass er eine Futtermittelunverträglichkeit hat. Das wirst Du nur in den seltensten Fällen GANZ mit Trofu in den Griff bekommen. Bei einer Ausschlussdiät, also selbstgekochte Ausschlussdiät, ist es doch ganz anders, und auf keinen Fall darfst Du innerhalb der Ausschlussdiät und den Provokationen auch nur ein WINZIGES FITZELCHEN anderes Futter/Leckerchen füttern. Auch darf der Hund beim Spaziergang nichts aufnehmen. Wenn irgendetwas anderes gefüttert wurde, fängst Du wortwörtlich wieder von vorne, bis Du dann irgendwann wieder mit der Provokation anfangen kannst.


Schau mal hier. http://www.hippolytshop.com/futterjournal/200801/hund.htm
Diesen Link hatte Marie mal eingestellt. Dort steht alles, was wichtig für eine Futtermittelallergie ist bzw. was DRINGENST beachtet werden sollte.
Ist in wenig Worten sehr informativ geschrieben.

Außerdem spricht man hier nicht nur von der Zucht eines oder zweier Hunde, sondern generell von der Westiezucht.

Aber das ist genau das, was ich in meinen Texten auch schon geschrieben habe. Einfach ignorieren, keine Probleme damit haben und häufig auch gleich eine Anwaltsdrohung, anstatt mit vielen Züchtern zusammenzuarbeiten und zu versuchen, das Problem aus der Welt zu schaffen.

DAS NENNT MAN AUCH VOGELSTRAUSSPOLITIK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das bezieht sich jetzt nicht unbedingt auf Deinen Züchter, da ich die Umstände nicht kenne und wie Du schon sagst, Du erst einmal die Ursache herausfinden möchtest. Das ist auch der richtige Weg. Am Besten wäre es allerdings mit seinem Züchter. Wäre doch schön, wenn sich auch ein Züchter dafür interessiert und für seine Babys herausfinden möchte, wie es am besten zu bekämpfen wäre oder?

Das könnte man ja sogar für weitere Würfe verwerten und den nächsten Welpenkäufern entsprechende Tipps zur Vorsorge mitgeben Winken.

Ein anderes Futter ist doch eher daneben. Lies Dir bitte mal die Inhaltsangaben durch. Jetzt stell Dir mal vor, Dein Hund reagiert auf Mais, Reis und Huhn.

Wie willst Du es bitteschön mit Trofu ausschließen?

Wenn Du z. B. Lamm und Dinkel bekommst, sind womöglich noch Getreidenebenerzeugnisse beigemischt.
Wenn Du z. B. Fisch, Ente und Kartoffeln holst, ist Geflügelfett enthalten.

Huhn ist sowieso bei den meisten Trofusorten irgendwann in der Inhaltsangabe aufgeführt. Somit kannst Du Huhn, z. B. fast gar nicht ausschließen, da fast immer ein bisschen enthalten ist. Gleiches für Weizen, Reis oder Mais.

Es reicht wirklich ein WINZIGES BISSCHEN, um wieder eine Reaktion auszulösen Traurig.

Lass Dich nicht unterkriegen. Wir wollen keine Züchter fertigmachen, sondern an der Verbesserung der Rasse arbeiten. Aber Du siehst ja selbst, was daraus ständig wird.

Konfus Traurig Böse

Liebe Grüße

Diana

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"Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und
Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären,
in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann? "
*Arthur Schopenhauer*

"Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede."
*Louis "Satchmo" Armstrong*

Manu
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BeitragVerfasst am: 15.5.2008, 20:11    Titel:    

Tante Tierarzt hat diese Woche noch Urlaub.

Dann stehen wir eben am Montag wieder dort auf der Matte.

Madame geht es soweit ganz gut. Fell und Haut bessern sich weiter, nur eben dieser Sch...Juckreiz.

Wir sammeln weiter fleißig Infos.

Kratzattacken nach dem Fressen, beim Chillen auf der Couch, im Körbchen, auf irgendwelchen
Decken und Kissen. Auf Laminat und Fliesen kaum Kratzen. Wir beobachten weiter.

LG Manu
Manu
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BeitragVerfasst am: 17.5.2008, 17:18    Titel:    

Wir konnten heute Nacht durchschlafen - keine Kratzattacken - Yessss!!!
Also hat die Futterunverträglichkeit sicher mit der Läufigkeit zu tun. Gefüttert haben wir seit Wochen
Köbers Diätfutter.

Gestern habe ich mir ein kostenloses Ahnentafel-Programm geladen. Wer seine Westies
aufnehmen lassen möchte kann mir den Stammbaum mailen. creative-maus@online.de
Als gescannte Kopie oder alle Daten als Mail tippen. Sollten die Hundis Krankheiten haben, erblich
oder nicht, am besten auch dazuschreiben. Es werden nur die reinen Fakten in die Stammbäume
eingetragen.

Name, Geburtsdatum, Eltern, Großeltern, Urgroßeltern
Zuchtbuchnummer
Züchter
jetziger Besiter (nur wer seine Daten angeben möchte)
Rufname des Hundes
Krankheiten

Ein paar Stammbäume habe ich schon. Es kostet zwar etwas Zeit aber es ist auch sehr
interessant. Mit dieser Ahnensammlung sollen nicht einzelne Züchter schlecht gemacht
werden. Viel mehr ist die Übersicht sehr interessant. Welche Hundis haben die gleichen
Vorfahren, unter welchen Bedingungen kann man welche Entwicklung beobachten u.s.w.
Das dürfte für alle interessant werden.

LG Manu

P.S.: Mist, jetzt habe ich vergessen die Fotos kleiner zu machen. Darauf sieht man wie toll
sich die Haut schon erholt hat. Ansonsten wären wir alternativ zur anderen Tierärztin gefahren.
Aber unsere kennt Jessie halt schon.
Fotos werden nachgeliefert.
Manu
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BeitragVerfasst am: 18.5.2008, 15:11    Titel:    

Ich schon wieder. Die Zeit bis Montag muss für weitere Infosammlung genutzt werden. :mgreen:

Hallo Manustein, schau mal in diesen Thread. Dort hat Marie einen Link über den Nachweis
von Futterallergien beim Hund hinterlegt

http://www.westieforum.de/phpbb/ftopic10108.html

Ich werde nochmal versuchen, die Besitzer von Jessies Schwester zu erreichen und fragen
nach welcher Methode deren Allergien nachgewiesen wurden.

LG Manu
Manu
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BeitragVerfasst am: 20.5.2008, 09:48    Titel: Die Suche geht los    

Gestern waren wir also bei der Tierärztin. Am ersten Tag nach ihrem Urlaub (wir waren früh
losgefahren) durften wir erst mal 1 1/4 Stunden warten.

1. Wir haben Selvet-Shampoo gegen Seborrhoe mitbekommen --> wöchentlich einmal baden.

2. Madame kratzte in den letzten beiden Tagen doch wieder vermehrt, obwohl auf der
Haut nur noch drei kleine schorfige Stellen waren, die aber abheilten (kein grau/schwarzer Schorf).
Beim Kämmen hatte ich schon ein paar kleine schwarze Pünktchen entdeckt und gedacht,
oh Sch... jetzt haben wir uns doch noch Grasmilben eingefangen. --> Nix Grasmilbe, Flöhe Geschockt

3. Dieses Zeckenzeug soll gegen Zecken und Flöhe helfen. Ich hatte aber Bedenken, dass es
die Haut noch mehr belastet. Ein Antihistaminikum wurde gespritzt damit die Haut erst mal wieder zur
Ruhe kommt. Die TÄ wusste noch, dass sie uns Futter empfohlen hatte und war erstaunt, dass es unserer
Maus nicht bekommen ist. Ihre sonstigen "Pflegefälle" hatten gut darauf angesprochen. Auch an
die nicht Verträglichen Leckerchen konnte sie sich erinnern. Der Computer wurde für die zeitlichen
Abstände zu Rate gezogen. Werde mir die Daten jetzt mal genauer aufschreiben wann was war.
Wie dieser Thread zeigt, ist es wichtig wann was angefangen hat. Zu welcher Zeit, in welcher
Umgebung, mit welchem Futter . . .

4. Wurmkur (Heute Morgen verabreicht mit einem Löffelchen Strauss auf Kartoffel. Hatte Proben
von Vet-Concept angefordert)

5. Nächste Woche zur Kontrolle wieder zur TÄ und dann wird der Allergietest gemacht.
Evtl. frage ich nochmal nach ob das Antihistaminikum das Ergebnis verfälschen könnte.

6. Um kein futtermäßiges Risiko einzugehen, bekommt Jessie in Absprache mit der TÄ jetzt das
Futter, was auch ihre Schwester gut verträgt.

7. Zudem hatte ich sowieso schon angefangen Jessies komplette Liegemöglichkeiten
zu waschen bzw. mit abwaschbarem Stoff zu beziehen, damit wir Hausstaubmilben u.ä.
auf Abstand halten.

Nach der Spritze bei der TÄ und dann noch Duschen wollte mein Hund eigentlich nix mehr von
mir wissen. Nase drei Meter höher in die Luft und ist schmollend abgezogen. Das änderte
sich schlagartig als die Futterdose geöffnet wurde. Madame ist verfressen aber so schnell war sie
selten am Napf.

@ Manustein: Unsere TÄ arbeitet mit Laboklin zusammen und die Tests von Jessies
Schwester wurden von einem anderen TA auch dort in Auftrag gegeben. Von daher hoffe ich
auf ein aussagefähiges Ergebnis.

So, jetzt muss ich nur noch bei unserer Trimmerin anrufen und fragen ob sie unseren Flohteppich
trotzdem trimmt. Tja, wer seine Nase überall reinsteck, muss sich nicht wundern wenn da
Passagiere aufspringen.

Der Züchter warnte uns damals besonders in Regionen mit Igeln vor Flöhen. Beim Abholen
war Jessie mit so weißem Puder bestäubt. Hatte ich zuerst gar nicht bemerkt aber meine
Jacke war nach der Heimfahrt ganz weiß. Ist das normal die Hunde so einzustäuben?

LG Manu
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