Epigenetik und Ernährung


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Franki
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BeitragVerfasst am: 24.6.2014, 12:34    Titel:    

also wir handhaben es hier so, dass die Kartoffel die grundlegende KH-Quelle ist. An Getreide verfüttere ich ansonsten noch Weizen in Form von Nudeln oder Flocken. Manchmal auch Dinkel, wenn von unseren Dinkelnudeln was übrig ist.
Was ich nicht so dolle finde ist Reis. wenn ich mal längere Zeit Reis gefüttert habe wurde bei allen Hunden das Fell extrem trocken. Daher gibt es bei uns fast nie Reis.
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Marie
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BeitragVerfasst am: 25.6.2014, 19:36    Titel:    

Zitat:
One More Time: DOGS are not Wolves!

Comparison of the fecal microbiota of wild wolves, DOGS fed commercial dry diets and DOGS fed raw meat diets. A. Sturgeon, C.M. Jardine, J.S. Weese. University of Guelph, Guelph, ON, Canada.

In this study, the authors looked at the microbial flora of 15 DOGS (10 fed commercial kibble and 5 fed a raw meat-based diet) and 10 wild wolves and classified the types and proportions of bacteria present. The flora of the GI tract is a reflection of both the diet and the inherent biology of a species. The findings, not surprisingly, were that the flora of wolves and DOGS were quite different. Wolves had a more variable flora than DOGS likely due to a more inconsistent diet. It is worth noting also that feeding DOGS a raw meat-based diet did not alter the microbial flora to make it more like that of wolves.


https://atrium.lib.uoguelph.ca/xmlu....201401_Msc.pdf?sequence=1

http://skeptvet.com/Blog/2014/06/on....time-DOGS-are-not-wolves/

Übersetzt:

Noch einmal : Hunde sind keine Wölfe

Vergleich der fäkalen Mikroflora von wilden Wölfen, Hunden die mit Trockenfutter und Hunden die mit rohem Fleisch ernährt wurden
A. Sturgeon, CM Jardine, JS Weese.University of Guelph, Guelph, ON, Kanada.


In dieser Studie, untersuchten die Autoren die mikrobielle Flora von 15 Hunden.
10 Hunde wurden mit kommerziellen Trockenfutter gefüttert , 5 Hunde wurden mit einer auf rohem Fleisch basierenden Kost ernährt .

Im Vergleich dazu 10 wilde Wölfe .

Die Flora des Gastrointestinaltrakts ist ein Spiegel sowohl für die Ernährung , als auch der inhärenten Biologie einer Spezies.

Die Ergebnisse, die nicht überraschend waren, kamen zu dem Ergebnis das die Flora der Wölfe und Hunde ganz unterschiedlich waren.

Wölfe hatten eine mehr variable Flora , wahrscheinlich aufgrund einer inkonsistenten Ernährung.

Es wurde festgestellt, dass eine auf Rohfleisch-Fütterung basierende Ernährung von Hunden deren mikrobielle Flora nicht derjenigen von Wölfen angeglichen hat.
Nina-Dinah
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BeitragVerfasst am: 25.6.2014, 20:29    Titel:    

Jetzt muß ich lachen...............und kann´s mir einfach nicht verkneifen. Sehr glücklich


Vergiß es, diese Studie wurde von der Futterindustrie in Auftrag gegeben!
Winken

Wetten daß in jedem Barfforum dieser Satz auftaucht, sollte jemand diese Studie verlinken! Lachen


Gruß
Jörg
Marie
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BeitragVerfasst am: 26.6.2014, 06:41    Titel:    

Nina-Dinah hat folgendes geschrieben:
Jetzt muß ich lachen...............und kann´s mir einfach nicht verkneifen. Sehr glücklich


Vergiß es, diese Studie wurde von der Futterindustrie in Auftrag gegeben!
Winken

Wetten daß in jedem Barfforum dieser Satz auftaucht, sollte jemand diese Studie verlinken! Lachen



Traurig aber wahr, eine ganze Generation scheint zu verblöden.
Franki
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BeitragVerfasst am: 28.6.2014, 07:13    Titel:    

Ich stehe ja nun nicht wirklich im Verdacht, Anhänger der BARF-Methode zu sein.
Aber ich halte diese Studie für schwachsinning.
Wir wissen heute aus der Forschung beim Menschen. das die intestinale Flora bereits in frühester Kindheit gelegt wird, bedingt durch die Ernährung. Bereits im Säuglingsalter gibt es erhebliche Abweichungen, Fehlkolonisationen, fehlende Kolonnen, pathogene Hefemengen etc.pp.. Diese behalten wir auch ein Lebe lang bei. Es ist doch also vollkommen klar, dass ein Wolf, der nie Kuhmilch bekommen hat , deulich länger zugesäugt wird und ausschließlich Beutetiere zu fessen bekommt, eine andere Darmflora hat wie ein Hund, der beim Züchter augewachsen ist im sterilen Welpenzimmer und mit Milchaustauschpräparaten.

Man müsste die Studie an Dingos durchführen wenn man eine Aussage treffen möchte.
Marie
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BeitragVerfasst am: 11.2.2015, 08:40    Titel:    

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Das ist der Grund, wieso ein bestimmtes Ernährungskonzept , das bei einem Hund gut funktioniert, nicht die gleichen Ergebnisse bei einem anderen haben kann.
Franki
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BeitragVerfasst am: 13.3.2015, 19:25    Titel:    

Das wussten wir doch aber schon immer Marie - oder? Lachen
Wie oft haben wir genau darauf hingewiesen? Ich weiß es nicht. Die Studie bestätigt nun den Einfluss züchterischer Maßnahmen bzw, standortbedingter Besonderheiten, die zu einer epigenetischen - und damit rasanten Entwicklung führt - und genetische Veränderungen in den Hintergrund treten lassen.

Ernährungskonzepte allg. Natur sind für Hunde nicht möglich. Ich möchte nicht einmal ausschließen dass es innerhalb einer Rasse zu epigenetischen Divergenzen kommt in der heutigen Zeit. Da sie ja nicht mehr standortgebunden stattfindet und es durchaus regionale Besonderheiten geben kann.

Grüße
Frank
Marie
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BeitragVerfasst am: 14.3.2015, 07:44    Titel:    

Franki hat folgendes geschrieben:
Das wussten wir doch aber schon immer Marie - oder? Lachen



Wir schon, aber viele Hundebesitzer ersetzen Wissen durch Glauben Smilie
Sie haben zwar alle Lesen und Schreiben gelernt, aber das Denken überlassen sie den anderen.
Marie
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BeitragVerfasst am: 12.5.2016, 10:50    Titel:    

Diese aktuelle Studie aus dem Jahr 2016 untersuchte das Gen für die Amylase, und mehrere andere Gene, und man fand heraus, dass nicht nur der Hund deutlich mehr Amylase als der Wolf nach der ersten Domestizierung produzierte, sondern dass auch bestimmte Hunderassen unterschiedliche Mengen an Amylase produzieren. Eine Folge der Anpassung an die verschiedenen Ernährungspraktiken.

http://journals.plos.org/plosone/ar....Fjournal.pone.0148899.PDF


Hunde sind keine Wölfe und ihre Ernährungsbedürfnisse sind eine Folge davon, wie sie von ihren Menschen historisch gesehen gefüttert wurden.


ttps://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4749313/&prev=search
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BeitragVerfasst am: 13.5.2016, 00:30    Titel:    

Sehr interessant.

Wobei wir hier auf wieder die Brücke zur rassespezifischen Ernährung schlagen könnten. Sieht man bei der Studie auf die Ergebnisse hinsichtlich Diabetes, müsste es in der Umkehr auch so sein, dass rassespezifische Ernährung vor einigen ernsten Krankheiten bewahren könnte.

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"Wie sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke des Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann"
"Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag" (Camus)

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