Wenn es Struppi juckt und er seine Haare verliert!


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Marie
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BeitragVerfasst am: 10.6.2007, 12:23    Titel: Wenn es Struppi juckt und er seine Haare verliert!    

Wenn es Struppi juckt und er seine Haare verliert!

Der Zustand des Fells und der Haut des Hundes ist ein Spiegel seiner Gesundheit.

Die meisten Hunde wechseln ihr Fell zweimal im Jahr – im Frühling und im Herbst.

Wie und wann ein Hund sein Sommer- oder Winterfell verliert, ist von Rasse, Temperatur und der Länge des Tageslichts abhängig.

Weil in der Wohnung Temperatur und Helligkeit im Jahr recht gleichmäßig sind, kann es zu einem dauernden Haarwechsel kommen, der keine besondere Bedeutung hat.

Mangelernährung, Parasitenbefall, Hormonstörungen oder Stress?

Leidet ein Hund unter starkem Haarausfall – vielleicht mit haarlosen Stellen, eine so genannte Alopezie, die nicht durch Kratzen, Scheuern oder Lecken hervorgerufen sind – oder zeigt er ein mattes, stumpfes oder aber fettiges, öliges Fell, juckt es oder hat er Ekzeme, dann stimmt etwas nicht.

Fellprobleme können auf eine Mangelernährung hinweisen.

Handelsübliches Futter ist in der Regel ausgewogen, Selbstgekochtes dagegen oft nicht.

Es sollte mit Mineral- und Vitaminpräparaten sowie ab und zu einem Ei angereichert werden.

Manche Hunde bekommen ein mattes, stumpfes Fell, wenn sie zu viel Fleisch fressen.

Auch hier hilft eine Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung.

Möglicherweise liegt auch eine Allergie gegen ein bestimmtes Futter vor.

Dann sollte die Futtersorte gewechselt werden.

Bei manchen Hunden lösen hohe Eiweißgaben und ein Mangel an lebenswichtigen Fettsäuren Juckreiz, Schuppen und Ekzeme aus.

Hinter einem stumpfen Fell, Haarausfall und vor allem Schuppen können auch Parasiten wie zum Beispiel Milben oder eine Pilzinfektion stecken.

Manche Hunde sind gegen Flöhe allergisch und verlieren deshalb die Haare.

Auch hormonelle Ursachen können zu Haarausfall führen, so zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion.

Nach einer Kastration verändert sich der Hormonhaushalt ebenfalls. Der Haarausfall verschwindet allerdings meist nach einiger Zeit von selbst wieder.


Auch Stress kann Haarausfall verursachen.

Gestresste oder neurotische Hunde kratzen und beißen sich, haben dünnes Haar oder verlieren stellenweise die Haare.


Mitunter ist der Haarausfall genetisch bedingt. Manche Rassen wie Boxer und Dalmatiner neigen dazu.

Fellverfärbungen können ein Zeichen für falsche Ernährung, einen gestörten Stoffwechsel, Allergien, Stress oder klimatische Veränderungen sein.

Eine Färbung des Fells ins Rötliche oder Gräuliche kann auf Kupfermangel hinweisen.

Zinkmangel auf der anderen Seite kann zum vorzeitigen Ergrauen der Haare und der Hauterkrankung Parakeratose (überschießende Verhornung der Haut) führen.

Beim 'Dalmatiner Bronze Syndrom' (DBS) sehen Hunde aus, als hätten sie schmutzige Stellen im Fell.

Fellpflege muß sein
Die sorgfältige Pflege ist Voraussetzung für ein schönes, gesundes Fell. Auch Hunde mit kurzem Fell sollten gebürstet werden, beim Kämmen fallen Hautveränderungen, eventuell sogar Tumore und Ungeziefer frühzeitig auf. Hunde sollten so selten wie möglich gebadet werden, und wenn, dann nur mit lauwarmem, klarem Wasser und mildem, rückfettendem Hunde-Shampoo. Empfehlenswert ist es, die Hundeohren dabei mit Watte zu schützen.

http://www.gesundheit.de/familie/fr....use/hunde-fell/index.html

Fellverfärbung durch Kupfermangel

KUPFER (Cu) Mangel wurde mit Energie- und Leberschwäche sowie geschwächter Atemfähigkeit in Verbindung gebracht.

Kupfer ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel, zur
Myelinformierung, unterstützt die Vitamin C und Riboflavinverwertung, und ist notwendig für den Thyroxinstoffwechsel.

Schwermetalle wie Cadmium stören die Kupferverwertung.
Auch eine zu hohe Belastung mit Mangan, Zink oder Eisen stört die Kupferverwertung.

Ein sekundärer Mangel könnte durch die exzessive Verwendung von Zinkzusätzen ausgelöst werden, wenn Tierbesitzer glauben, dadurch die Fellqualität verbessern zu können.


Viel heimtückischer ist ein nach außen hin nicht sichtbarer Kupfermangel. Neben Leberschäden, kann der Kupfermangel zu Osteoporose und Arthrose führen.

Offensichtliche Schädigungen durch Kupfermangel, wie Verformungen oder erhöhte Brüchigkeit im Knochenaufbau, wurden in Futtermangelversuchen bei Nutztieren hinreichend bewiesen.

Sie zeigen jedoch nur die Spätfolgen dieses Mangels und weisen entfernt auf die Beteiligung von Kupfer an der Bildung von Kollagen und Elastin hin.

Kupfer greift in das Immungeschehen ein


Kupfer steht im Zusammenhang mit der Darmgesundheit. Beobachtet werden oft sinkende Kupferwerte nach langem Wurmbefall.

Bekannt sind auch Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, die einerseits mit Kupfermangel und andererseits mit Darmproblemen in Verbindung gebracht werden.

Kupfer ist u.a. am Histaminabbau beteiligt.

Tatsächlich zeigen Blutuntersuchungen beim Allergiker gerne enorme Kupfermängel.

Als Bestandteil der kupferhaltigen Superoxiddismutase arbeitet Kupfer als Coenzym beim Abfangen von Sauerstoffradikalen. Insgesamt wird deutlich, daß Kupfer einen großen Einfluß auf das Immunsystem hat.

Überdosierung

Bluthochdruck, Nierenleiden und psychische Störungen gelten als die typischen Zeichen für eine Überversorgung von Kupfer, deren Ursache jedoch meistens in einem Zink- oder Manganmangel zu suchen sind.

Zink und Mangan, gemeinsam mit Vitamin C vermindern die Aufnahme des Kupfers, Molybdän sorgt für die Ausscheidung über die Galle. Dieses "Team" läßt sich also einsetzen, falls es zum Kupfer-Überschuss kommt. Die Dosierung ist allerdings knifflig, denn ein Kupfer-Überschuss ist nicht ohne weiteres feststellbar. Ein erhöhter Kupferspiegel im Blut ist nicht unbedingt durch eine zu hohe Aufnahme bedingt, sondern kann auf eine Immunschwäche hindeuten.

Die Ursache überhöhter Kupferkonzentrationen im Körper ist meistens fehlendes Zink.


http://www.hund-und-futter.de/index..../Mineralstoffe/kupfer.php
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Marianne
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BeitragVerfasst am: 10.6.2007, 13:07    Titel: Re: Wenn es Struppi juckt und er seine Haare verliert!    

[quote="Marie"][b] Handelsübliches Futter ist in der Regel ausgewogen, Selbstgekochtes dagegen oft nicht.[quote]

Dann ist gutes Fertigfutter doch besser als Selbstgekochtest?
Marie
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BeitragVerfasst am: 10.6.2007, 13:30    Titel:    

Hallo Marianne,

bei dieser Aussage sollte man differenzieren.

Es gibt Fertigfutter, da stimmt die Zusammensetzung hinten und vorne nicht. Mineralstoffzugaben sind schließlich nicht alles, die Rohstoffe spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Und zum Selbstgekochten:

Da kann man viel falsch machen, wenn man zu einseitig kocht .
Gute Nahrungsergänzungen wären hier auf jeden Fall von Vorteil.
Marie
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BeitragVerfasst am: 10.6.2007, 13:55    Titel:    

@ Marianne

einen Zinküberschuss und daraus resultierend einen Kupfermangel bekommt man höchstwahrscheinlich eher durch Fertigfutter, dass ein falsches Kupfer-Zink-Verhältnis hat.

Wird synthetisches Zink im Futter überdosiert kommt es zu einer Gastroenteritis beim Hund.
Über Fellverfärbungen liest man in erster Linie bei der Fütterung von Fertigfutter.

Links zu Kupfer:

http://www.medizinauskunft.de/artik....2_08_kupfer_alzheimer.php
http://www.springerlink.com/content/n184g6r7580g6262/
Marie
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BeitragVerfasst am: 10.6.2007, 18:31    Titel:    

Wissenswertes zu Kupfer:

Kupfer

Ein Antagonist ( Gegenspieler ) des Zinks ist das Kupfer.

Bei Kupfer ist die Beziehung zu anderen Mineralien und Spurenelementen bedeutsam. Für diese Kupfer-Balancen seien einige Beispiele genannt:

Zu hohe Eisenzufuhr kann zu Kupferunterversorgung führen.

Wenn durch länger dauernde Zinksupplementierung viel Zink in den Körper gelangt, wird Kupfer in den Darmwänden zurückgehalten ohne resorbiert zu werden.

Nährstoffinteraktionen:

Eigelb vermindert die Cu-Resorption

Eisen vermindert die Cu-Resorption

Molydän erhöht die renale Cu-Ausscheidung

Phytate ( Kleie) vermindert die Cu-Resorption

Vitamin B 6 Mangel vermindert die Cu-Resorption

Hohe Dosen Zink vermindern Cu-Resorption

Hohe Dosen Vitamin C vermindern Cu-Resorption

Ursachen von Mangelzuständen:

Einseitige Ernährung (einseitig Fleisch zu viel Calcium zu viel Phosphor)

Resorptionstörungen


Auswirkungen von Kupfermangel:

Blutarmut
Störungen der Nervenzellen
Haar-und Hautpigmentstörungen
Infektanfälligkeit
Skelett-Strukturstörungen
Arthritis
Wachstumsstörungen
Erhöhte Cholesterinwerte
Bluthochdruck

Hunde mit Gelenksentzündungen
Arthritis, Herzschwäche sowie Schilddrüsenunterfunktion können einen erhöhten Kupferbedarf haben.

Bei Kupfermangel kann es zu Nervenentzündungen oder auch zu Gewebstod im Nervengewebe kommen.

Quellen, Vorkommen:

Lebensmittel: Gute Kupferlieferanten sind Getreideprodukte, Innereien (Leber und Nieren von Wiederkäuern können besonders hohe Kupfergehalte aufweisen), Fisch, Schalentiere,
Leguminosen, Nüsse, und einige grüne Gemüse.

Die Bioverfügbarkeit des Kupfers darin schwankt zwischen 35 und 70%
Ausgemahlene Mehle, Milch und Milchprodukte,

Kartoffeln, Geflügel ( Huhn, Gans) und Lammfleisch sind dagegen kupferarm .

Der Hund benötigt 100 ug Kupfer pro kg /KG.
10 kg Hund = 1 mg Kupfer


1 mg Kupfer sind enthalten in:

25-50 g Leber
100-500 g Käse
50 g Weizenkeime
25 g Bierhefe
25 g Nüsse

Die Toxizität von Cu ist gering, so dass via Ernährung nicht mit Vergiftungen zu rechnen ist.
In der Praxis dürfte das meiste Kupfer aus Getreide, Obst, Gemüse und Fleisch ( in der Reihenfolge)
stammen.



Zitat M/Z:

Hohe Mengen von Calcium, Zink, Eisen, Molydän, vermögen die Kupferverwertung zu beeinträchtigen.

Einige in Futtermitteln vorkommende Cu-Verbindungen oder Komplexe sowie Kupfer aus rohem Rindfleisch werden nur in geringem Umfang verwertet.

Unter praktischen Bedingungen sind bisher nur bei Welpen mit einseitiger Fütterung ( ausschl. Fleisch, überhöhte Ca-undP-Gaben) eindeutige Cu-Mangelzustände beobachtet worden. ( z.B. Anämie , Störungen in der Knorpelbildung, Durchtrittigkeit).

Die notwendigen Gehalte ( Welpen und laktierende Hündinnen) werden nicht in allen Futterrationen erreicht, insbesondere nicht bei einseitiger Fütterung von Milch, Milchnachprodukten, fettem Fleisch, Weißmehl etc.
Scarlett
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BeitragVerfasst am: 31.1.2015, 15:11    Titel:    

Hallo Marie,

diesr Thread ist zwar schon älter, aber er hat bei mir einen bösen Verdacht ausgelöst - nämlich, dass die Lebererkrankung von Asta von einem Kupfermangel kommt. Warum? Vor zwei Wochen wurde ihm Blut abgenommen und der Kupfergehalt bestimmt. Der Wert ist katastrophal. Es war das erste Mal, dass Kupfer bei ihm gecheckt wurde.
Meine TA riet mir, es mit Schellfisch und Haferflocken zu versuchen, aber das funktioniert nicht. Zum einen mäkelt er herum, zum anderen habe ich auch die Befürchtung, dass er auf Fisch reagiert und auf Haferflocken sowieso, da er nach Meinung der TA (das wurde aber nie überprüft!) auch ein Pollenallergiker ist. Nun habe ich letzte Woche mit ihr telefoniert, was man denn machen kann, das ich selber in meinen Büchern und im Internet nicht wirklich etwas zum Kupfermangel beim Hund gefunden habe. Sie war auch erst ratlos, musste sich in das Thema einlesen. Gestern Abend riet sie mir dann, niedrig dosierte Tabletten zu besorgen, sie 1 oder 2x in der Woche zu verabreichen und dann in vier Wochen wieder zum Blutabnehmen zu erscheinen.
Ich habe auch Kapseln gefunden (hypoallergene, für Menschen) mit 2 mg Kupfer, davon will ich ihm dann eine pro Woche geben, da ich seine Vitamintabletten nun jeden Tag gebe und nicht nur jeden zweiten Tag und dort ja auch Kupfer enthalten ist.

Meine eigentliche Fragen aber sind, wie lange dauert es, bis sich der Kupferwert wieder normalisiert bzw. wie lange, damit ein Wert so tief sinkt? Und ist es wirklich oft so bei Allergikern, dass die grundsätzlich einen niedrigeren Wert haben? da könnte es natürlich auch sein, dass Asta das von Anfang hat und nicht erst seit geraumer Zeit.
Zugeben muss ich allerdings aber, das ich seit geraumer Zeit Zink und Vitamin C zufüttere - zum einen wegen seiner Haut und dem Juckreiz (was sich dadurch wesentlich gebessert hat) und zum anderen wegen seiner Lebererkrankung. Da wird ja beides empfohlen. Nur wusste ich nicht, was alles der Gegenspieler von Kupfer ist - also Zink, Vitamin C und auch Eigelb (er bekommt 2 hartgekochte Eier in der Woche).

Gibt es eigentlich eine ungefähre Zahl, meine, wieviel mg Kupfer der Hund zusätzlich zu beispielsweise 12 mg zusätzlichem Zink und ca. 2 g Vitamin C (aus Acerola oder Hagebuttenpulver) benötigt? Oder muss man das "ausprobieren"? Ich frage deshalb, weil ich die zusätzliche Zink- und Vitamin C-Gabe nicht aufgeben wollte, aber natürlich soll der Kupferwert dann auch im guten Bereich bleiben, wenn der erreicht ist.
Gibt es dazu irgendwelche neuen Erkenntnisse, Studien etc.?

Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen und wäre Dir sehr dankbar, denn wie gesagt: ich finde nichts in meinem Büchern etc. und meine TA kennt sich damit ja wohl auch leider nicht wirklich aus.

Danke und

liebe Grüße
Scarlett
Marie
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BeitragVerfasst am: 31.1.2015, 17:54    Titel:    

Hallo Scarlett,

also, ich habe mal gegoogelt, welche Ursachen für einen niedrigen Kupferspiegel im Blut infrage kommen können:


http://www.labor-suhl.de/index.php?....editor_pi1%5Bs_uid%5D=644


Bei der Wilson-Krankheit wird Kupfer nicht richtig verarbeitet und lagert sich im Körper ab .

Ganz wichtig scheint wohl auch dieser Hinweis zu sein, damit die Ergebnisse bei der Blutentnahme nicht zu einem falschen Ergebnis führen.

Bei der Blutentnahme nur kurz Stauen. Zur Vermeidung einer Hämolyse sollte das Blut nach der Gerinnung zentrifugiert und das Serum abpipettiert werden.


Bevor du jetzt in Panik verfällst ,lies dir mal durch, welche Fehler bei der Blutentnahme passieren können und mein Tipp wäre, Kupfer im Serum mit dem Hinweis auf diesen Link noch einmal neu bestimmen lassen.
http://www.labor-schoen.de/go/labor....4682/link01/de_info26.pdf
Marie
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BeitragVerfasst am: 31.1.2015, 18:05    Titel:    

noch ein Hinweis: bei Morbus Wilson sollte die Ernährung kupferarm sein.

http://www.hundohneleine.de/hunde/morbus_wilson.html
Scarlett
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BeitragVerfasst am: 31.1.2015, 18:21    Titel:    

Hallo Marie,

tausend Dank für Deine Antwort und die Links.

Das hätte ich vielleicht noch zur Blutabnahme schreiben sollen: Auch das war eine Katastrophe. Fast eine halbe Stunde lang hat die TA versucht, Blut aus einem Bein heraus zu bekommen, ganz schlimm. Alle vier Beine wurden angepickst, mit der Hand gestaut (durch eine Helferin, die aber immer wieder korrigiert werden musste), zum Schluss dann mit so eine Art Gummischlauch in rot. Den Namen habe ich leider vergessen. Letztendlich kam dann doch Blut, und zwar an dem Bein, wo sie angefangen hat (vorne rechts).
Aber dann, als die Röhrchen voll waren, sagte sie noch, dass das Blut zentrifugiert werden muss usw. Ich denke, da ist wohl alles richtig gelaufen. Was evtl. sein könnte ist, dass im Labor selber (die Proben mussten verschickt werden, weil auch Taurin und Carnithin überprüft worden sind) ein Fehler unterlaufen ist.
Auf die Kupferspeicherkrankheit habe ich sie im letzten Jahr einmal angesprochen, das war damals auch ein Gedanke von mir und da schüttelte sie gleich den Kopf, meinte, das könnte nicht sein und damit war das Thema erledigt. In meinem Kopf aber kreisen sich die Gedanken aber trotzdem darum.
Was ich heute noch überlegt habe, vielleicht liegt ja auch eine Krankheit in der Familie von Asta, meine, dass das erblich bedingt ist und er damit quasi auf die Welt kam. Die Allergien waren ja auch fast sofort bei ihm vorhanden - ob das sein kann? Ist natürlich schade, dass ich das damals alles noch nicht wusste, denn sonst hätte ich - neben anderen Untersuchungen - auch immer den Kupferwert hätte mitbestimmen lassen.
Andererseits kann es natürlich auch an der Leber liegen, klar. Er hat da jetzt ja fast ein Jahr und ich kann mich immer noch nicht für eine Biopsie erwärmen, obwohl die TA mich damals schon drauf hinwies (und es beim letzten Gespräch wieder gemacht hat). Ich habe so eine Angst, dass da etwas passiert. Andererseits wäre das aber bestimmt sinnvoll zu wissen, um was es sich für eine Erkrankung handelt, ob und wie sie behandelbar ist und wie die Prognosen stehen. Dafür müssten wir dann in eine Tierklinik, meine TA selber kann das nicht machen.

Tja, dann muss ich mal sehen, wie es weiter geht. Die Tabletten sind auf dem Weg, sie kommen nächste Woche und dann fange ich erst einmal mit 1 pro Woche an. Ich habe große Angst, Kupfer überzudosieren und da kann man lieber noch einmal in den Wochen darauf ein Blutbild machen. Vielleicht helfen sie - ich hoffe das so sehr.

Mit der Kupferspeicherkrankheit werde ich mich noch einmal ganz genau auseinandersetzen. Zur Zeit lese ich ein Buch über Tumorerkrankungen.

Die Fehler, die bei der Blutentahme passieren können, leuchten ein - ich werde mir die Seite gleich schon einmal ausdrucken und zur Seite legen und werde es dann zur nächsten Abnahme mitnehmen.

Vielen lieben Dank noch einmal Marie.

Liebe Grüße
Scarlett
Scarlett
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BeitragVerfasst am: 31.1.2015, 18:25    Titel:    

Marie hat folgendes geschrieben:
noch ein Hinweis: bei Morbus Wilson sollte die Ernährung kupferarm sein.

http://www.hundohneleine.de/hunde/morbus_wilson.html


Hallo Marie,

danke schön für den Link. Auch den werde ich mir einmal abspeichern.

Zink hatte ich in letzter Zeit ja vermutlich zu viel gegeben - falls es doch daran gelegen hat. Das hatte ich ja wegen seiner Haut und der Leber gemacht. Der Haut bekam es sehr gut, der Leber - ja, das hoffe ich auch. Habe allerdings (nachdem ich die Werte bekommen habe) die Zinkzufuhr wieder gedrosselt - er bekommt ja jeden Tag eine Tablette, dann an jedem zweiten Tag eine zusätzlich. Die habe ich jetzt gestrichen, weil das Erste, was mir in den Büchern und im Internet über den Weg lief, war ein zu viel an Zink.
Ich hoffe das ja ehrlich gesagt immer noch, dass ich zu viel gegeben habe, dann noch das Vitamin C dazu ... Kann auch gar nicht sagen, warum ich das in dem einem Ernährungsbuch überlesen habe (ein Mehr an Zink sollte mit mehr Kupfer ausgeglichen werden) - wie oft habe ich dieses Kapitel gelesen. Ich mache mir da wirklich Vorwürfe.

Ich danke Dir noch einmal.

Viele liebe Grüße
Scarlett

P.S. Das hatte ich vergessen:

Der Kupferwert lag bei 8.8 µmol/ l (Normwert: 15.7 - 18.9). Zu der Blutabnahme war er nüchtern (auch wegen Carnithin und Taurin, was beides über dem Normwert lag, obwohl ich nichts extra zu füttere - das fand ich auch etwas merkwürdig)
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