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babababy
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BeitragVerfasst am: 11.10.2005, 10:37    Titel:    

Hund im überhitzten Auto zurückgelassen


BIRKACH

(tol). Ein Bernhardiner wurde am Samstag von seinem Herrchen in der Birkenhofstraße in Birkach über mehrere Stunden in einem schwarzen Kleinbus in praller Sonne alleine gelassen. Mehrere aufmerksame Anwohner hatten gegen 13.30 Uhr die Polizei verständigt, da der Hund einen geschwächten Eindruck machte.

Ein zufällig vorbeikommender Straßenwachtfahrer des ADAC versuchte, das Fahrzeug zu öffnen. In dem Moment kam der Hundehalter zu seinem Pkw zurück. Der völlig geschwächte Hund wurde durch Anwohner sofort mit Wasser versorgt, brach aber trotzdem immer wieder zusammen.

Der Bernhardiner wurde in eine Tierklinik gebracht, die Polizei begleitete den Transport mit Blaulicht und Martinshorn. Ob er sich wieder erholt, werden die nächsten Tage zeigen. Der 37-jährige Hundehalter wird wegen Tierquälerei angezeigt.

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babababy
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BeitragVerfasst am: 11.10.2005, 10:40    Titel:    

Nintendo ist auf den Hund gekommen


Der Spieler wird zum Besitzer eines virtuellen Vierbeiners. Es gilt für den Hund zu sorgen, ihn zu pflegen und ihm Tricks beizubringen

Dass die Japaner so manch komische Vorliebe haben, ist bekannt. Dass einige ihrer populären Spielzeuge es irgendwann auch bei uns schaffen, Mode, Trend und Hype zu werden, hat man bereits des Öfteren erlebt. Es sei nur an die Tamagotchi-Hysterie vor einigen Jahren erinnert. Genau an diese Erfolgsgeschichte will Nintendo nun mit Nintendogs für die mobile Spielekonsole DS anschließen.
Der Spieler wird zum Besitzer eines virtuellen Vierbeiners. Hat man sich erst mal für einen Hund entschieden, übernimmt man dann die Aufgabe für den Hund zu sorgen, ihn zu pflegen und ihm Tricks beizubringen.

Streicheln

Dabei nützt Nintendo wieder einmal vorbildlich alle Funktionen der mobilen Konsole. Der Hund wird auf dem Display per Stift gestreichelt und die meisten Tricks können ihm die ersten Male mit dem Plastikstift gezeigt werden.
Dann aber gilt es das eingebaute Mikrofon zu nützen. Der Hund bekommt einen Namen und reagiert daraufhin, wenn man ihn ruft. Und auch die Tricks können per Sprachbefehl zugerufen werden. Keine Frage, wenn der Hund brav ist, wird er natürlich gestreichelt und mit einer kleinen Leckerei belohnt.

Rassenwahl

Natürlich kann der Spieler auch mehrere Hunde besitzen und mit denen, die er am besten trainiert hat, zu Ausstellungen und Wettbewerben fahren. Dort gilt es Geldpreise zu gewinnen und damit neue Welpen und noch mehr Spielzeug für den Hund zu kaufen.
Und da jeder seine ganze besondere Lieblingsrasse hat, kommt das Spiel in drei verschiedenen Versionen auf den Markt: "Dachshund & Friends", "Chihuahua and Friends" und "Labrador & Friends", je nach Wahl des Hundes, auf den man aufpassen will. Dann kann es schon mal passieren, dass man von einem fremden Hund angebellt wird, wenn man einem anderen "Nintendogs"-Spieler begegnet und die beiden Konsolen und somit die virtuellen Viecherln miteinander Kontakt aufnehmen.

Detailverliebt

Obwohl natürlich gerade Hundebesitzer mit Nintendogs ihre Freude haben werden, weil sie sehen wie detailverliebt und genau dieses Spiel produziert wurde, richtet sich der Titel auch an alle anderen. Wer – etwa weil er auf Tierhaare allergisch ist – kein Haustier haben kann, bekommt hier die Möglichkeit, wenigstens mit einem virtuellen Vierbeiner herumzutollen, zu spielen und ein klein wenig die Verantwortung für dessen digitales Leben zu übernehmen.
Das Gefühl für ein Lebewesen da zu sein und auch von dessen Dankbarkeit und Wärme etwas zu spüren, kann Nintendogs, ebenso wie die Tamagotchis, freilich nicht ganz erzeugen. Trotzdem ist die neue Nintendo-Kreation ein faszinierendes Spielzeug.

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BeitragVerfasst am: 13.10.2005, 19:05    Titel: Hunde-Spürnase verrät gesuchtes Herrchen    

Hunde-Spürnase verrät gesuchtes Herrchen

Der polizeilich gesuchte Mann hätte seinen Hund bei der Flucht nicht zurücklassen dürfen. Dieser führte die Fahnder nämlich schwanzwedelnd direkt zu seinem im Gebüsch versteckten Herrchen. Der freute sich verständlicherweise so überhaupt nicht über den guten Riecher seines Hundes.

Als Polizeibeamte den wegen dreier Haftbefehle gesuchten Mann festnehmen wollten, ergriff der 20-Jährige die Flucht und versteckte sich im Gebüsch eines Kleingartengeländes. Wie "Spiegel Online" berichtet, unterlief dem Kriminellen jedoch ein folgenschwerer Irrtum: Er ließ seinen Hund zurück.

Die Beamten erkannten das kriminalistische Gespür des Vierbeiners und forderten ihn auf, nach seinem Herrchen zu suchen. Ganz auf seinen Halter fixiert, führte der Terrier die Polizisten schwanzwedelnd und auf direktem Wege zu dem im Gebüsch kauernden Täter.

Der freute sich so gar nicht über die Spürnase seines Hundes: Dieser verdankt er jetzt die Tatsache, dass er im Gefängnis sitzen darf. Dem Hund geht es unterdessen gut - er wurde bei Verwandten des Verhafteten untergebracht.




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BeitragVerfasst am: 13.10.2005, 19:07    Titel: Nervenflattern bei Herrchen und Frauchen    

Nervenflattern bei Herrchen und Frauchen
Der Verein "Familienhunde" veranstaltet einen offenen "Agility"-Tag / Viele disqualifiziert




Dagmar Mathes spornt ihren Vierbeiner "Blue" an.
Foto: pdz51/Ingrid Ruch
Vom 11.10.2005

An der Wippe flatterten die Nerven von den Hundebesitzern besonders. Um die volle Punktzahl zu erreichen, mussten die Hunde bei einem "Agility"-Tag des Vereins "Familienhunde" auf der Schaukel einen Moment stehen bleiben und dann die Wippe bis zum Ende herunterlaufen.
Von

Alexandra Ehrhardt

"Den ,Spike´ habe ich festhalten müssen und beim Runterlaufen ist er von der Seite gesprungen", erzählte Naima Zepke, die mit ihrem Mischling zwei Mal die Woche auf dem Vereinsgelände trainiert. Zur Stärkung der Verbindung zwischen Mensch und Tier, und um den Hunden ausreichend Bewegung zu ermöglichen, gründete sich der Verein 2000 aus einer Interessengemeinschaft heraus.

Einmal im Jahr veranstalten die "Familienhunde", die kein Mitglied der Dachorganisation sind, einen offenen "Agility"-Tag. 19 "Familienhunde"-Mitglieder und vier Starter aus anderen Vereinen hatten sich trotz Nebels und nasskalten Wetters "Im Wüsten Forst" eingefunden, um ihre Vierbeiner klatschend und rufend durch zwei Parcours zu dirigieren.

Während beim schwierigen "A-Lauf" die rot markierte Kontaktzone von den Hunden auf Wippe, Steg, und einer Wand berührt werden musste, ging es im "Jump-Parcours" vornehmlich um das Überspringen hoher Hindernissen.

Um der Größe der Tiere gerecht zu werden, teilte der Vorstand die Hunde zu Beginn des Wettkampfes durch ihre Körpergröße in drei Kategorien ein. Besondere Qualifikationen mussten die Hunden für den Wettkampf nach den Worten desVorsitzenden Thomas Löhr nicht mitbringen: "Die Hunde sollten lediglich gesund sein und auf die Besitzer hören."

Für einen Platz auf dem Siegertreppchen waren außerdem die Herrchen und Frauchen gefragt, die sich den Lauf des Parcours merken mussten, um ihren Hund sicher zu führen. "Die Hunde spüren sehr genau, wenn ihr Führer unsicher ist. Das überträgt sich dann auf das Tier, das dann auch nervös wird", erklärte der Vereinsvorsitzende.

Disqualifikationen gab es reichlich vor allem bei den kleinsten Hunden. Deshalb gab es auch nur zwei Sieger. "Die anderen Hunde der Kategorie haben die Hindernisse entweder nicht genommen oder sind von der falschen Seite gesprungen. Andere haben den Platz verlassen", so die Bilanz von Löhr. Auch das Springen durch den Reifen bereitete den Hunden auf dem "Agility"-Tag der "Familienhunde" etwas Schwierigkeiten, weil viele Vierbeiner zwischen Reifen und Gerüst sprangen oder das Hindernis erst gar nicht nahmen.




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BeitragVerfasst am: 14.10.2005, 21:27    Titel: Schlachtabfälle in Schweizer Handel    

Schlachtabfälle in Schweizer Handel


München - Zu Lebensmitteln verarbeitete Schlachtabfälle sollen von Bayern aus europaweit verschoben worden sein.


bert / Quelle: sda / Donnerstag, 13. Oktober 2005 / 22:50 h


Nach Auskunft des Zollkriminalamts in Köln gerieten umdeklarierte Schlachtabfälle auch in die Schweiz. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Memmingen soll ein bayerischer Geschäftsmann tonnenweise Schlachtabfälle zu «Waren für den menschlichen Verzehr» umdeklariert haben. Die Ladungen seien auch nach Italien, Österreich und Frankreich gelangt.
«Ekel erregendes Dreckszeug»

Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf sprach von «Ekel erregendem Dreckszeug». Ein Gesundheitsgefährdung bestehe aber nicht, da die in Lebensmittel gelangten Abfälle hoch erhitzt verarbeitet worden seien. Die Schlachtreste hätten nur zu Hunde- oder Katzenfutter verarbeitet werden dürfen, nicht zu Lebensmitteln wie beispielsweise Gelatine oder zu Futter für Hühner oder Schweine.




Die Schlachtreste hätten nur zu Hunde- oder Katzenfutter verarbeitet werden dürfen. (Bild: Archiv) /



Rückholaktion geplant

Bayern plant eine Rückholaktion der Lebensmittel aus dem Handel - wobei ein beträchtlicher Teil aber vermutlich bereits auf den Esstischen der Verbraucher gelandet ist. Nach Zollangaben sind in den vergangenen zwei Jahren mindestens 1700 Tonnen so genannter Geflügelkarkassen und Schweineschwarten, die nach EU-Recht als «nicht für den menschlichen Verzehr, Material der Kategorie 3» gekennzeichnet waren, in Lebensmittelbetriebe verschoben worden sein. Die Vorwürfe beziehen sich auf Betriebe in Illertissen und Deggendorf. Nach den Angaben des Geschäftsführers aus Illertissen soll der Geschäftsführer der Deggendorfer Fleischverarbeitungsfirma zum Verzehr untaugliches Fleisch unter anderem in der Schweiz eingekauft und europaweit als zum Verzehr geeignet weiter verkauft haben. Sollte sich dies bewahrheiten, läge ein Verstoss gegen das Fleischhygienegesetz vor.

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BeitragVerfasst am: 14.10.2005, 21:28    Titel: Doch keine umdeklarierten Schlachtabfälle    

Doch keine umdeklarierten Schlachtabfälle


München - Bayern hat eine landesweite Rückholaktion von falsch deklarierten Schlachtabfällen eingeleitet.


bert / Quelle: sda / Freitag, 14. Oktober 2005 / 19:06 h


Nach Angaben der Behörden sind bis zu 2600 Tonnen der Abfälle an Lebensmittelproduzenten in Italien, Ungarn und Frankreich geliefert worden. In Deutschland gingen die Abfälle wie Knochen und Schwarten an Betriebe in die Bundesländer Bayern, Thüringen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Alle belieferten Betriebe seien identifiziert worden, teilte das bayerische Umweltministerium mit. Die betroffenen Staaten und deutschen Bundesländer seien informiert worden, um in ihrem Gebiet tätig zu werden. Entgegen ersten Berichten gerieten keine umdeklarierten Schlachtabfälle in die Schweiz.
«K 3-Schlachtabfälle»

Die Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt gegen einen Verdächtigen, der die Schlachtabfälle umdeklariert und an Lebensmittelproduzenten verkauft haben soll.




Der Skandal sei durch die Observierung verdächtiger Lastwagen aufgeflogen. /


Dabei soll es sich um so genannte «K 3-Schlachtabfälle» gehandelt haben, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt waren. Sie hätten zu Hunde- und Katzenfutter, Knochenmehl-Dünger oder zu Biogas weiter verarbeitet werden können. Eine Gesundheitsgefährdung bestehe nicht, da möglicherweise verwendete Abfälle hoch erhitzt verarbeitet werden. In Bayern waren 39 Betriebe durchsucht worden, die mit Schlachtabfällen handeln. Ein Betrieb im niederbayerischen Deggendorf und einer in Simbach am Inn bleiben geschlossen.
Verdächtiger Lastwagen

Der Skandal war nach Angaben des Memminger Staatsanwaltes Johann Kreuzpointner durch die Observierung verdächtiger Lastwagen im Transit von der Schweiz nach Deutschland aufgeflogen. Richtig bezeichnete Abfälle für Haustierfutter aus der Schweiz sollen in Deutschland umbenannt und Gewinn bringend nach Italien gebracht worden sein.

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BeitragVerfasst am: 26.10.2005, 21:24    Titel: Hamburgs erste Bar für Hunde    

Hamburgs erste Bar für Hunde
Eppendorf hat seine Hunde-Boutique am Lehmweg, die Innenstadt den Hunde-Design-Store in der ABC-Straße, und nun ist auch Othmarschen auf den Hund gekommen. Vor vier Tagen hat Britta Wischollek (37) ihre "Dogbar" (Hundebar) am Beseler Platz 3 a eröffnet. Die Eingangstür des Pavillons ziert eine silberne Hundepfote. Davor steht ein Kunststoff-Bernhardiner als Mülleimer, ein Kaugummi-Automat wurde zum Leckerli-Spender umfunktioniert. Die aus Altona stammende Britta Wischollek ist studierte Architektin und Hundeliebhaberin.




In gläsernen Bonbonnieren liegen sogenannte Belohnungshappen. Sie heißen Erdnuß-Hündchen, Thunfisch-Bonbon, und Bananenbiscotti (ja, sogar Bananen mögen Hunde . . . ).

Ganz verwöhnte Vierbeiner stehen angeblich sogar auf Hunde-Sushi. Dafür muß Herrchen/Frauchen dann aber mit 19.90 Euro pro Box tief in die Tasche greifen.

Ob die Kunden das alles annehmen, ist nach nur vier Tagen natürlich noch nicht absehbar. Aber eine Organisation hat Britta Wischollek schon überzeugt: Die Hamburger Handelskammer verlieh ihr für ihre Idee den Existenzgründer-Preis.

Wie sie auf die Idee kam? Durch ihren Labrador-Dobermann Mischling Vincent. Der hat Britta Wischollek gezeigt: "Hunde lieben Fressen und Spielen. Dafür biete ich den Tieren und ihren Besitzern eine reiche Auswahl

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BeitragVerfasst am: 26.10.2005, 21:29    Titel:    

Hamburgs erste Bar für Hunde


Eppendorf hat seine Hunde-Boutique am Lehmweg, die Innenstadt den Hunde-Design-Store in der ABC-Straße, und nun ist auch Othmarschen auf den Hund gekommen. Vor vier Tagen hat Britta Wischollek (37) ihre "Dogbar" (Hundebar) am Beseler Platz 3 a eröffnet. Die Eingangstür des Pavillons ziert eine silberne Hundepfote. Davor steht ein Kunststoff-Bernhardiner als Mülleimer, ein Kaugummi-Automat wurde zum Leckerli-Spender umfunktioniert. Die aus Altona stammende Britta Wischollek ist studierte Architektin und Hundeliebhaberin.

In gläsernen Bonbonnieren liegen sogenannte Belohnungshappen. Sie heißen Erdnuß-Hündchen, Thunfisch-Bonbon, und Bananenbiscotti (ja, sogar Bananen mögen Hunde . . . ).

Ganz verwöhnte Vierbeiner stehen angeblich sogar auf Hunde-Sushi. Dafür muß Herrchen/Frauchen dann aber mit 19.90 Euro pro Box tief in die Tasche greifen.

Ob die Kunden das alles annehmen, ist nach nur vier Tagen natürlich noch nicht absehbar. Aber eine Organisation hat Britta Wischollek schon überzeugt: Die Hamburger Handelskammer verlieh ihr für ihre Idee den Existenzgründer-Preis.

Wie sie auf die Idee kam? Durch ihren Labrador-Dobermann Mischling Vincent. Der hat Britta Wischollek gezeigt: "Hunde lieben Fressen und Spielen. Dafür biete ich den Tieren und ihren Besitzern eine reiche Auswahl."

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BeitragVerfasst am: 17.11.2005, 22:31    Titel:    

Dienstag 15. November 2005, 11:32 Uhr

Bei Viviane Theby spielen Hund und Katze «vier-pfotig» Klavier



Wittlich (dpa) - Damon und Fuchs sitzen am Klavier und hauen in die Tasten, als wäre es das Normalste auf der Welt. Sie spielen «vier-pfotig», denn die Künstler sind Hund und Katze.

Blitzschnell sind sie gekommen, als Frauchen sie zum Unterricht rief. Und sie können noch mehr: Sie tanzen. Geschmeidig und galant machen sie den Diener, wenn sie aufgefordert werden und bewegen sich geschickt im Zusammenspiel mit ihrer Tanzpartnerin auf zwei Beinen, Viviane Theby. «Man kann Tieren alles beibringen, wenn es nicht gerade Fliegen ist», sagt die Tierärztin, die eine Tierakademie in Wittlich-Bombogen in der Eifel leitet.

Die «Dogdancing»-Kurse (Hundetanzen) hat Theby vor fünf Jahren erstmals auf dem Scheuerhof angeboten. Und stieß damit auf große Begeisterung: «Frauchen, Herrchen und Hunde waren glücklich, endlich etwas anderes unternehmen zu können, als immer nur Gassi zu gehen und auf dem Sofa rum zu liegen», sagt Theby, die auch Verhaltenstherapeutin für Tiere ist und sich selbst als «Tierpsychiaterin» bezeichnet. Viele Verhaltensstörungen bei Tieren gingen schlichtweg auf eine Unterforderung zurück. «Hunde haben häufig zu wenig Arbeit. Beim Tanzen müssen sie Kopf und Muskeln anstrengen.»

Aus dem selben Grund sind auch ihre «Schnüffelkurse» beliebt bei Mensch und Tier. Da erwartet den Hund «harte Nasenarbeit», sagt die 39-Jährige. Er muss etwa lernen, einen verlorenen Autoschlüssel aufzuspüren oder Champignons auf einer Wiese zu finden. «Wenn der Hund 15 Minuten mit der Nase gesucht hat, ist er gut anstrengt und ausgeglichen», sagt Theby, die selbst drei Hunde, neun Katzen, vier Pferde, 28 Hühner und 160 Kühe besitzt.

Oberstes Gebot in ihrem Unterricht ist: Alles geschieht ohne Zwang oder Gewalt. Das einzige, was sie einsetzt, ist ein so genannter Klicker, der auf Knopfdruck ein klickendes Geräusch macht - und natürlich Leckerlis in allen möglichen Variationen. Diese bekommt das Tier genau in dem Moment, in dem Herrchen oder Frauchen «Klick» machen. «Der Klicker hat den großen Vorteil, dass er dem Tier ein eindeutiges Signal gibt: Hört es den "Klick", weiß es, dass es sich jetzt ein Speck- oder Käsestückchen verdienen kann», sagt Theby.

Und es ist genau dieses klare Signal, das häufig in der Kommunikation zwischen Mensch und Tier fehlt, meint sie. Die Folge: Oft gibt es Missverständnisse und Herrchen glaubt, sein Tier gehorche schlecht. «Wir können von einem Tier nur das verlangen, was wir ihm auch beigebracht haben.»

Mit ihrer Arbeit hat Theby auch den Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater in Eppstein bei Wiesbaden überzeugt. «Ihre Arbeit ist idealistisch und überzeugend. Sie setzt neustes Wissen konsequent um», sagt der Vorsitzende des Verbandes, Rainer Schröder. Grundsätzlich gelte, eine Erziehung über Motivation sei immer die bessere. Mit Strafen zu arbeiten berge die Gefahr, die Beziehung zum Tier erheblich zu belasten, sagt er.

Und Thebys Klickertraining funktioniert immer: «Ich habe damit einem unserer Hühner beigebracht, auf dem Xylophon zu spielen», berichtet die Medizinerin. Zwar nur die ersten sechs Töne von «Alle meine Entchen», aber immerhin. Seit kurzem bietet Theby auch «Chicken Training» (Hühner-Training) an, weil «Hühner die besten Ausbilder» seien. «Die sind so schnell. Wenn man mit einem Huhn arbeiten kann, kann man mit jedem anderen Tier arbeiten.» Einmal pro Woche bildet sie sechs Hundetrainer mit Hühnern aus. Auch Schröder hat sich angemeldet, weil Theby seines Wissens nach die einzige in Deutschland ist, die solche Kurse anbietet.

Die Gefahr, dass die Tiere den Tag über zu viele Leckerlis bekommen, besteht laut Theby nicht. «Die verdienen sich das Futter den Tag über, so wie wir Menschen ja auch arbeiten müssen», sagt sie. Und wenn es viele Belohnungen, also besonders viel Lehrreiches am Tag gegeben hat, fällt das Abendessen eben kleiner aus.

www.tierakademie.de


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BeitragVerfasst am: 17.11.2005, 22:34    Titel:    

Dieb stahl drei junge Hunde aus Tierheim und ließ verfilzten Pekinesen dafür zurück


Sachsen: Diebe brachen nachts ins örtliche Tierheim Langenberg ein und entwendeten zwei niedliche junge Hunde. Sie stahlen zwei Labrador-Welpen (beide elf Wochen alt) und einen drei Jahre alten Zwergpinscher.


Aber was besonders kurios ist, dass sie für die drei mitgenommenen Hunde einen Hund dafür im Tierheim ließen. Und zwar einen verwahrlosten Pekinesen. Für die Chefin ein riesiger Schock, statt zwei kleiner Welpen nun ein verfilzter Pekinese im Zwinger.

Polizeisprecher Frank Fischer (50): "Nicht auszuschließen, dass die Tiere auf einem Schwarzmarkt verkauft werden."

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